47. Internationales Wiener Motorensymposium
Können zentralisierte SDV-Architekturen sicherere und intelligentere ADAS ermöglichen?
Autoren
S. Mohammed, T. Stübler, T. Glatzel, N. Bonnotte, Akkodis Germany GmbH, Sindelfingen; O. Hrazdera; Akkodis Austria GmbH, Graz
Jahr
2026
Druckinfo
Eigenproduktion ÖVK
Zusammenfassung
Software-definierte Fahrzeuge (SDVs) mit zentralisierter Rechenarchitektur versprechen sicherere und intelligentere ADAS durch skalierbare Sensorfusion und Over-the-Air-Updates. Diese Arbeit überprüft diese Annahme anhand einer evidenzbasierten Fallstudie: der Entwicklung eines kostengünstigen 360°-Nahbereichssubsystems auf Basis modularer Time-of-Flight-(ToF-)Sensorarrays, einschließlich Tooling, Datenerfassung sowie Freiraum-/Kollisionsfrei-Repräsentationen. Die Validierung erfolgt in Labor- und Fahrzeugexperimenten unter Verwendung konservativer, perzentilbasierter Konfidenzgrenzen. Die Ergebnisse verdeutlichen die Grenze zwischen Integrationsherausforderungen und Sensorphysik: Zentralisierte bzw. zonale Architekturen ermöglichen skalierbare Integration, deterministisches Timing und Upgradefähigkeit, können jedoch die optischen Link-Budget-Grenzen nicht kompensieren. Wir diskutieren die Implikationen für ISO 21448 (SOTIF), ISO/PAS 8800, Latenz und Cybersicherheit.
ISBN
978-3-9504969-5-6
DOI
https://doi.org/10.62626/tr7h-6jff
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