45. Internationales Wiener Motorensymposium vom 24. bis 26. April 2024

Das Internationale Wiener Motorensymposium

veranstaltet und organisiert vom Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik, ist eine der weltweit führenden Veranstaltungen dieser Art. Am Wiener Motorensymposium versammeln sich weit mehr als 1000 Entscheidungsträger der bedeutendsten Unternehmen der weltweiten Automobilbranche. Das dreitägige Programm im Kongresszentrum Hofburg Wien bietet eine Vielzahl von wegweisenden Vorträgen und bietet ausreichend Zeit zum Meinungsaustausch und zur Vernetzung.
Ergänzt wird dieses hochkarätige Vortragsprogramm durch eine begleitende Fachausstellung, auf der die führenden Automobil- und Zulieferfirmen neueste Technologien und Entwicklungen präsentieren.

Das 46. Internationale Wiener Motorensymposium findet vom 14. - 16. Mai 2025 statt.

Motorensymposium 2024 - Pro Tag müssten 30 Millionen Fass Erdöl ersetzt werden

Symposium_2024

Das 45. Internationale Wiener Motorensymposium zeigte: Viele Wege führen zur CO2-neutralen Mobilität, Aber der effektivste und schnellste Weg bei den Fahrzeugen wird je nach Nutzungsgruppen unterschiedlich gesehen.
Fakt ist, dass dafür weltweit rund 30 Millionen Fass Erdöl pro Tag durch erneuerbare Energie zu ersetzen sind.

mehr lesen >>>, öffnet neues Fenster

Motorensymposium 2024 als "Virtuelles Event"

Festsaal - Symposium 2024

Wir freuen uns über das Interesse und die sehr große Anzahl an Anmeldungen zum diesjährigen 45. Internationalen Wiener Motorensymposium.
Auf Grund der großen Nachfrage wird die Veranstaltung wieder nachträglich als "Virtuelles Event" angeboten, der Zugang zum "Virtuellen Event" ist ab 2. Mai 2024 möglich.

mehr lesen >>>

Antriebsstränge der Zukunft - Thema der Plenar-Schlusssektion

Symposium 2024

Während die Plenar-Eröffnungssektion des 45. Internationalen Wiener Motorensymposiums sich vorrangig mit dem Thema regenerativer Energiebereitstellung befasst, steht die Plenar-Schlusssektion unter dem Motto „Neue Lösungen für die Antriebsstränge der Zukunft“.

Der Transformationsprozess betrifft aber nicht nur die Antriebssysteme, sondern auch die Unternehmen selbst. Weltweit tätige Engineering Unternehmen, wie die AVL List GmbH aus Graz, müssen sich strategisch neu ausrichten, Prof. Helmut List wird über diesen Transformationsprozess berichten.

Auch der Sektor der Landwirtschafts- und Baumaschinen steht vor Umbrüchen. CNH Industrial gehört zu den großen globalen Unternehmen in diesem Bereich. Friedrich Eichler von CNH Industrial wird über aktuelle und zukünftige maßgeschneiderte Lösungen für Antriebsstrang, Ökosystem und Präzisionstechnologien berichten. Auch ein praktisches Beispiel, ein Steyr Traktor mit Brennstoffzellenantrieb, wird in der Ausstellung zu sehen sein. Dieses Forschungs- und Förderprojekt des Klima- und Energiefonds KLIEN der österreichischen Regierung wurde in breiter Zusammenarbeit mit mehreren Partnern vom Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der TU Wien umgesetzt.

Einer der führenden Hersteller von Automobilen und Nutzfahrzeugen weltweit ist der Volkswagen Konzern. Die Transformation in ein neues Mobilitätszeitalter, mit einem breiten Spektrum an Marken und Geschäftsbereichen, wird den Teilnehmenden des Internationalen Wiener Motorensymposiums von Michael Steiner von der Volkswagen AG vorgestellt.

Autonomes Fahren: Sicherheit ist nicht verhandelbar

Autonomous Driving

Autonomes Fahren ist neben den großen Themen wie Energieknappheit und emissionsfreie Antriebe ein wichtiger Bestandteil der Diskussion um die Mobilität der Zukunft. Erstmals setzt das Internationale Wiener Motorensymposium von 24. bis 26. April in seinem 45. Jubiläumsjahr gemeinsam mit „The Autonomous“, 2019 gegründet von TTTech Auto, einen Schwerpunkt auf autonome Fahrzeuge und welche Herausforderungen es noch zu bewältigen gibt, um diese sicher auf die Straßen zu bringen.

„Jüngste Ereignisse und Unfälle zeigen, dass einzelne Ansätze im autonomen Fahren noch nicht wirklich ausgereift sind. Dennoch ist es dringend an der Zeit, sich im Hinblick auf zukunftstaugliche Mobilitätskonzepte mit Innovationen und sinnvollen Projekten auseinanderzusetzen“, sagt Bernhard Geringer, Vorsitzender des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) und Veranstalter des Internationalen Wiener Motorensymposiums. „Mit dem Symposium wollen wir nicht nur die dringliche Energiedebatte und die Frage, welche Auswirkungen die Energiequellen auf die Antriebe der Zukunft haben vor den Vorhang holen, sondern auch dem autonomen Fahren Raum geben. Mit den Experten von TTTech Auto und The Autonomous möchten wir die aktuellen Herausforderungen und neuesten Technologien mit unserem Fachpublikum diskutieren...“
Foto: © Olivier Le Moal – stock.adobe.com

mehr lesen >>>

"Energy First" als zentrales Thema der Plenar-Eröffnungssektion

Energiewende

"Energy First" ist das Motto der Plenar-Eröffnungssektion des 45. Internationalen Wiener Motorensymposiums.:

Die Energiewende zur kompletten Defossilisierung erfordert enorme Anstrengungen, weltweit sind heute nur 15% des Energieverbrauches aus erneuerbaren Quellen, der überwiegende Rest ist aus fossilen Quellen – Öl, Kohle und Erdgas, 5 % stammen aus Atomenergie und sind somit zumindest ohne CO2.
Die Erzeugung der gesamten benötigten Primärenergie aus regenerativen Quellen in Europa ist eine Illusion, das heißt, auch in Zukunft werden Energieimporte notwendig sein.
In den energiereichen Zonen der Welt ist der Ertrag an regenerativer Energie pro gegebener Fläche etwa das Dreifache von guten Lagen in Europa. Um diese Energie zu den Verbrauchermärkten zu bringen, wird es notwendig sein, sie in chemische Energie überzuführen und somit transportfähig zu machen. Welche Ansätze es dazu gibt, wird in zahlreichen Vorträgen des Wiener Motorensymposiums von namhaften Expertinnen und Experten aufgezeigt.

Für die Umwandlung der Energie in Antriebsenergie für die verschiedenen Fahrzeugklassen steht eine Reihe von Technologien zur Verfügung, von der Wasserstoff- oder Methanolverbrennung in Motoren bis hin zu Brennstoffzellen und der Rückumwandlung in Strom und dessen Verwendung in batterieelektrischen Fahrzeugen.

Rebecca Yates von BP und Karl Rose, globaler Energieexperte, werden Wege zur Klimaneutralität und ihre Auswirkungen auf Mobilität und Kraftstoffe der Zukunft in ihren Vorträgen aufzeigen. Ruiping Wang und Arnd Franz, von den führenden Zulieferern Aurobay und MAHLE, werden auf die strategische Umsetzung der Antriebswende in ihren Unternehmen eingehen.

Foto Energiewende: © Coloures-Pic – stock.adobe.com

45. Internationales Wiener Motorensymposium: Macht Wasserstoff das Rennen?

Vienna Motor Symposium

Im Rahmen eines Pressegesprächs bot Bernhard Geringer, Vorsitzender des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) und Veranstalter des Symposiums einen Vorgeschmack auf die inhaltlichen Höhepunkte des 45. Internationalen Wiener Motorensymposiums. Wie wichtig ein Wettbewerb der Technologien für die gesamte Branche ist und welche Rolle Wasserstoff im Mobilitätszirkus spielen wird, erläuterten Uwe Dieter Grebe, Vorstand für Business Development, International Operations, Powertrain Engineering und Racing bei der AVL List GmbH, Graz, und Arnd Franz, Vorsitzender der Geschäftsführung und CEO des MAHLE Konzerns, Stuttgart.

Für Uwe Grebe wird „der elektrische Antrieb in Zukunft einen signifikanten Anteil am Mobilitätssystem haben. Dennoch müssen wir technologieoffen bleiben, da es weltweit unterschiedliche regulatorische Vorgaben gibt. Eine nachhaltige Energiewirtschaft erfordert die Speicherung und den Transport von großen Energiemengen. Dies kann nur mit Hilfe von Molekülen über lange Strecken geschehen. Wir müssen über die richtige Allokation der Energieträger zu allen Primärenergienutzern nachdenken.“

Wasserstoff sei Teil der Zukunft, ergänzt Bernhard Geringer. Er erlaube emissionsfreie Mobilität etwa in Kombination mit Brennstoffzellen, ist aber auch ein interessanter Speicher für Ökostrom, der sich so über weite Distanzen transportieren lässt: „Ob auf der Rennstrecke von Le Mans oder in schweren Nutzfahrzeugen, es werden aktuell viele Einsatzgebiete dieses alternativen Treibstoffes getestet.“

„Wir brauchen den Wettbewerb der Ideen und Technologien“, betont Arnd Franz. „Neben der Elektromobilität werden nachhaltige Kraftstoffe ein wichtiger Energieträger für den Verkehrssektor. Deshalb müssen wir die Entwicklung der zugehörigen Infrastruktur und Antriebssysteme weiter vorantreiben.“ Franz verweist auf die Bedeutung des Internationalen Wiener Motorensymposiums, das seit 45 Jahren als Treffpunkt von Vorständen und Executives aus der ganzen Welt sowie führender Forschungseinrichtungen gilt. Dazu Geringer: „Grüner Strom buhlt gegen grünen Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe aus regenerativer Energie. Das Rennen ist offen und es zeigt sich immer mehr, dass es nicht den einen Lösungsweg geben wird.“

Erstmals Schwerpunkt autonomes Fahren
Aber nicht nur der Antrieb und die Energiebereitstellung werden die Fachwelt auf dem Symposium bewegen, sondern auch das autonome Fahren, sagt Geringer. Er konnte das auf dem Gebiet international renommierte Unternehmen TTTech Auto GmbH, Wien, als neuen Partner des Symposiums und bekannt durch die „The Autonomous“-Veranstaltung in Wien gewinnen. Stefan Poledna, Leiter der Technik der TTTech Auto GmbH, wird heuer erstmals im Rahmen einer Podiumsdiskussion während des Symposiums mit namhaften Experten über Chancen und Herausforderungen des autonomen Fahrens diskutieren.

zu den Pressefotos >>>

Das Wiener Motorensymposium 2024 - Globale Mobilitätselite tagt im April in Hofburg

Das Internationale Wiener Motorensymposium widmet sich 2024 u. a. intensiv dem Thema der Treibhausgas-Neutralität: Von der Herstellung von E-Fuels über Grünstrom für E-Fahrzeuge bis zu den Stärken des Wasserstoff-Verbrennungsmotors als emissionsfreien Antrieb reicht die Bandbreite.
Mehr als 80 hochrangige Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Automobil- und Zuliefererindustrie werden von 24. bis 26. April 2024 in der Wiener Hofburg den über 1.000 erwarteten Teilnehmenden aus mehr als 25 Ländern technologische und strategische Neuigkeiten aus der Welt der Antriebssysteme präsentieren.
Das vollständige Programm des 45. Internationalen Wiener Motorensymposiums 2024 (Fachprogramm und Rahmenprogramm) finden Sie hier, die Anmeldung zum Symposium ist ab 10. Jänner 2024 möglich.

Tagungsunterlagen 2024

3 Vortragsbände

Das 45. Internationale Wiener Motorensymposium fand von 24. - 26. April 2024 statt. Die Vortragsunterlagen dieser Veranstaltung könnenbeim Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik bestellt werden, der Versand erfolgt nach dem Veranstaltungsende im Mai 2024.
Auf ca. 1600 Seiten werden alle Vorträge in 3 Bänden samt Zusatzheften präsentiert.
Die Vortragsunterlagen können als Printversion oder als USB-Stick bestellt werden. Beide Versionen enthalten einen Download-Link mit den kompletten Vorträgen.

Medienecho

Kommentare der internationalen Medien

Tagungsberichte

Kurzberichte des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) über vergangene Symposien

Vorankündigung

46. Internationales Wiener Motorensymposium: 14. - 16. Mai 2025

47. Internationales Wiener Motorensymposium: 22. - 24. April 2026

Mediendatenbank

Besucher im Anzug sitzen im Saal mit leuchtenden Kronleuchtern
Menschengruppen vor der Hofburg, vor der Fahnen des Motorensymposiums stehen