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Internationales Wiener Motorensymposium
International Vienna Motor Symposium

Organisator:
Österreichischer Verein für Kraftfahrzeugtechnik

Rahmenprogramm

Sehr geehrte Damen und Herren!
Sehr geehrte Begleiterinnen und Begleiter des 38. Internationalen Wiener Motorensymposiums!

Während den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Fachprogramms neueste Ergebnisse aus den Bereichen Antriebstechnik, Energiebereitstellung, Umwelt und benachbarter Gebiete präsentiert werden, bieten wir Ihnen in vier Halbtagstouren Besichtigungen von interessanten Sehenswürdigkeiten Wiens an. Unsere qualifizierten Fremdenführerinnen werden Sie begleiten.

Es ist Tradition, dass der Bürgermeister von Wien am Abend des ersten Kongresstages zum Heurigen einlädt – eine Gelegenheit, den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Wir würden uns freuen, Sie auch hier begrüßen zu dürfen. 

Planen Sie einen Opern-, Konzert- oder Musicalbesuch? Wir haben für Sie ein Kartenkontingent für Vorstellungen in Staatsoper, Volksoper, Musikverein, Raimundtheater und Ronacher reserviert.
Die Anmeldung zu allen Veranstaltungen des Rahmenprogramms (Touren, Abendprogramme inkl. Heurigen) erfolgt gemeinsam mit der Anmeldung zur Teilnahme am Fachkongress.


  • Rahmenprogramm 2017

    Rahmenprogramm 2017 (PDF, 1,5 MB) Download

Erzherzogin Maria Theresia wurde am 13. Mai 1717 in Wien geboren – also fast genau vor 300 Jahren – und starb am 29. November 1780 ebenfalls in Wien.

Ausgangspunkt für unseren Spaziergang ist die Hofburg, in der sie 40 Jahre als Herrscherin residierte. Der Weg führt durch den Schweizerhof zum Josefsplatz mit dem Reiterstandbild für Josef II, Sohn von Maria Theresia, und weiter zur Augustinerkirche, der ehemaligen Hofkirche, in der zahlreiche Trauungen des Kaiserhauses stattfanden – so auch jene von Maria Theresia mit Franz Stephan von Lothringen.

Maria Theresia
Augustinerkirche

In der Lorettokapelle mit der angeschlossenen „Herzerlgruft“ der Habsburger befinden sich 54 Herzen von habsburgischen Herrschern in silbernen Urnen.
In der Kaiser- oder Kapuzinergruft, die anschließend besucht wird, ruhen die Körper der Mitglieder des Hauses Habsburg in Sarkophagen, an denen sich die verschiedenen Stilepochen ablesen lassen. Die letzte Beisetzung fand hier 2011 statt – es war Otto von Habsburg, Sohn des letzten Kaisers von Österreich, Karl I.

In Fortsetzung des Spaziergangs wird der Providentia-Brunnen gezeigt, den die Wiener nach dem Künstler Donner-Brunnen nennen. Raphael Donner hat als Brunnenfiguren verschiedene Flussgötter dargestellt, die nackt aus dem Wasser steigen. Das entsprach allerdings nicht den strengen moralischen Vorstellungen von Maria Theresia!

Der weitere Weg führt vorbei an der Albertina und durch den Burggarten, dem ehemals privaten Garten der Habsburger, vorbei am Reiterstandbild von Franz Stephan von Lothringen zum Maria-Theresien-Platz. Das Gruppendenkmal für Maria Theresia von Anton Dominik von Fernkorn ist erst im 19. Jahrhundert entstanden und zeigt die Herrscherin auf einem Thron sitzend, umgeben von ihren Beratern. Eine Seite ist der Kunst gewidmet: hier sind Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart dargestellt. Auch der Mediziner Gerhard van Swieten ist zu sehen.

Nach einem Blick auf die Fassaden des Kunsthistorischen und des Naturhistorischen Museums endet die Tour auf dem Maria-Theresien-Platz um ca. 12.30 Uhr.

Zwei weltbekannte Bauten des berühmten Wiener Jugendstilarchitekten Otto Wagner stehen im Mittelpunkt dieser Tour. Es sind dies die Österreichische Postsparkasse und die Kirche am Steinhof. Es handelt sich dabei um Gesamtkunstwerke, denn Otto Wagner hat alle Details selbst geplant. 


Der Bus bringt die Gruppe zunächst zur Postsparkasse, die in den Jahren 1904 bis 1906 als k.k. Postsparcassen-Amt in der damals neuen Stahlbetonbauweise erbaut wurde – sie ist der bedeutendste Profanbau Otto Wagners. Bei der eingehenden Außenbesichtigung des Gebäudes ist auf die typischen Lorbeerkränze hinzuweisen – man könnte sie als Signatur Otto Wagners bezeichnen, denn diese sind an allen seinen Bauten zu finden. Die große Kassenhalle ist im Original erhalten. Eingehend renoviert, ist sie auch heute noch in Betrieb. Beeindruckend sind vor allem die charakteristischen Hocker und Schreibpulte der Firma Thonet.

Kassensaal Postsparkasse / Large banking hall

Anschließend wird die Busfahrt über den Karlsplatz mit den beiden ebenfalls von Otto Wagner erbauten U-Bahn-Haltestellen und die Wienzeile entlang mit zwei Wohnhäusern mit typischem Jugendstildekor bis zur Krankenhauskirche am Steinhof fortgesetzt.
Rechtzeitig zum hundertjährigen Jubiläum wurde die Kirche generalsaniert. Seit 2004 erstrahlt die Kuppel frisch vergoldet, die riesigen Glasfenster von Koloman Moser wurden sorgfältig gereinigt und die Fassade mit neuen Platten aus Carrara- Marmor verkleidet.
Die auf einem Hügel erbaute und von vielen Standorten Wiens sichtbare Kirche ist auch eines der Wahrzeichen Wiens.

Kirche am Steinhof / Steinhof Church

Nach der Führung bringt der Bus Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Kongresszentrum Hofburg zurück, wo die Tour um ca. 12.40 Uhr endet.

auf Einladung des Bürgermeisters von Wien beim Fuhrgassl-Huber, Neustift am Walde 68,
1190 Wien, für Teilnehmerinnen / Teilnehmer des Symposiums und Begleitpersonen (kostenlos).

Busabfahrt 20.00 Uhr.

Anmeldung im Anmeldeformular, Punkt 5, erforderlich und die bei der Registrierung übergebene Einladung bitte zum Einlass mitbringen!


In Österreich gibt es viele öffentliche, aber auch private Kapellen, die in Palais wie auch in Ministerien zu finden sind. Einige Kapellen an diesen verborgenen Plätzen werden gezeigt.
Der Spaziergang führt in den Schweizerhof und über die Säulenstiege ins Dachgeschoß der Hofburg – ins Bundesdenkmalamt. Dort ist im ehemaligen Schlafzimmer von Kaiser Franz II./I. dessen Altarnische zu sehen – das Altarbild zeigt den Kaiser. Daneben befindet sich das ehemalige Speisezimmer von Kronprinz Rudolf, das man mit Gemälden früherer Herrscher als Ahnensaal gestaltet hat.

Ahnensaal / Ancestral hall
Stanislauskapelle

 Im Bundeskanzleramt wird die Johannes-Nepomuk-Kapelle aus dem 18. Jh. besichtigt. Hier findet jedes Jahr am 2. November eine Gedenkmesse für die verstorbenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundeskanzleramts statt.
Weiter geht es in die Herrengasse zum Innenministerium, in dem die 2002 wiederentdeckte Kapelle und die freigelegte Sala Terrena restauriert wurden. Die Kapelle ist Jakob Kern geweiht und hat ein ganz modernes Altarkreuz, das vom bekannten österreichischen Maler Arnulf Rainer stammt. In der nahe gelegenen Kurrentgasse befindet sich die barocke Stanislaus-Kostka-Kapelle, die nach einem jungen polnischen Heiligen, der im 16. Jh. lebte, benannt ist. Die außerordentlich schönen Blumenbilder an den Wänden stehen im Kontrast zum Altarbild, das an die verschiedenen Stationen des kurzen Lebens von Stanislaus erinnert.

Die Tour endet nach dem Rückweg über Graben und Kohlmarkt vor dem Kongresszentrum Hofburg um ca. 12.40 Uhr.

Diese Tour führt zu zwei bedeutenden der Musik gewidmeten Aufführungsstätten Wiens – zur Staatsoper und zum Musikverein, die beide im 19. Jh. gebaut wurden.
Die Staatsoper wurde von Kaiser Franz Joseph I. als Hofoper errichtet – der Musikverein wurde von der Gesellschaft der Musikfreunde in Auftrag gegeben.

Der Spaziergang führt zunächst über den Burggarten, in dem das Denkmal für Wolfgang Amadeus Mozart steht, zur Staatsoper. Die von den Architekten Van der Nüll und von Sicardsburg im romantisch-historisierenden Stil gebaute Oper wurde am Ende des zweiten Weltkriegs von Bomben getroffen und stark zerstört. Bei dem nach wenigen Jahren einsetzenden Wiederaufbau hat man das Gebäude rekonstruiert, den Innenraum aber dem Zeitgeschmack entsprechend ausgebaut und dekoriert. Die feierliche Wiedereröffnung fand 1955 statt. Besonders sehenswert – da in der ursprünglichen Form erhalten – sind die Feststiege und das Schwindfoyer mit Ölgemälden nach Kartons des österreichischen Malers Moritz von Schwind.

Wiener Staatsoper / Vienna State Opera

Das nächste Ziel ist das Musikvereinsgebäude. Die 1812 gegründete Gesellschaft der Musikfreunde hat im Jahr 1867 den dänischen Architekten Theophil Hansen mit dem Bau des Gebäudes beauftragt. Für die Wiener Philharmoniker sollte ein großartiger Konzertsaal entstehen: der „Goldene Saal“, der für seine außerordentlich gute Akustik berühmt und durch die Übertragungen der Neujahrskonzerte weltweit bekannt ist. Vor einigen Jahren wurde das Gebäude in eindrucksvoller Weise erweitert. Jeder der vier hypermodernen Säle besitzt durch die verschiedenen Materialien, die verwendet wurden (Holz, Stein, Glas und Stahl), jeweils seinen eigenen typischen Charakter.

Die Tour endet vor dem Musikverein um ca. 13.00 Uhr.

Goldener Saal / Golden Hall

Abendprogramm Freitag, 28. April 2017

  • Aufführung der Wiener Staatsoper „Le Nozze di Figaro“ von W. A. Mozart
  • Konzert im Großen Saal des Musikverein Wien (Wiener Symphoniker: Felix Mendelssohn Bartholdy, Ottorino Respighi)
  • Musical im Raimundtheater „Schikaneder“ von Stephen Schwartz & Christian Struppeck
  • Musical im Ronacher „Don Camillo & Peppone“ von Michael Kunze & Dario Farina

Abendprogramm Samstag, 29. April 2017

  • Aufführung der Wiener Staatsoper „Lady Macbeth von Mzensk“ von Dimitri Schostakowitsch
  • Aufführung in der Wiener Volksoper „Die Zauberflöte” von W. A. Mozart
  • Musical im Raimundtheater „Schikaneder“ von Stephen Schwartz & Christian Struppeck
  • Musical im Ronacher „Don Camillo & Peppone“ von Michael Kunze & Dario Farina
  • Rahmenprogramm 2017

    Rahmenprogramm 2017 (PDF, 1,5 MB) Download

Bildquellen

  • Maria Theresia © Carina Karlovits
  • Augustinerkirche © Pfarre St. Augustin
  • Kassensaal Postsparkasse / Large banking hall © P.S.K. Archiv
  • Kirche am Steinhof / Steinhof Church © P. J. Keiblinger
  • Ahnensaal / Ancestral hall © BDA
  • Stanislauskapelle © Verlag Richard Pietsch & Co. 
  • Wiener Staatsoper / Vienna State Opera © Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
  • Goldener Saal / Golden Hall © 1999-2015 Gesellschaft der Musikfreunde in Wien